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30.06.2014

Amsterdam, du sanfte Schöne.

Glitzerndes Wasser, rustikale, schmale, schräge Häuser, klingelnde Fahrräder, die sich ihre Wege durch die Grachten suchen: Amsterdam ist wunderschön. Das Leben hier ist anders – ruhiger & relaxter. Es ist kein Wunder also, dass die Amsterdamer zufrieden und ausgeglichen wirken.


Vor fast zwei Jahren hat es eine Freundin von London dorthin verschlagen und dieser Umzug war wie Stecker-ziehen. Raus aus dem hektischen (keine Frage: tollen) London, rein ins beschauliche und ländlich wirkende Amsterdam. Die vielen Besuche haben seither meine Liebe zu Amsterdam gefestigt.

Amsterdam lernt man am besten auf dem Fahrrad kennen. Die Innenstadt ist nicht groß und es ist herrlich entlang der Grachten zu fahren. Günstige Ausleihmöglichkeit gibt es bei MacBike (www.macbike.nl).
Das Radfahren alleine ist schon ein kleines Abenteuer. Schnell, aber mit System. Ich habe mich immer sicher gefühlt und mit der Regel „Nicht zögern, einfach fahren und am besten permanent klingeln“ fühle ich mich fast wie eine Einheimische.
Perfekter Start für eine Radtour ist der Vondelpark. Ein wenig wie im Central Park lässt er vergessen, dass man sich in einer Stadt befindet. Nicht nur am Wochenende wird hier gesonnt, gefeiert oder man ist einfach gezellig. Erholung pur und mit ein wenig Glück sieht man Störche oder Reiher. Mitten im Park liegt das Groot Melkhuis (www.grootmelkhuis.nl) an einem kleinen See.
Erfrischt geht es weiter zu den negen Straatjes (neun Strassen). Absteigen ist Pflicht und der ein oder andere Besuch der liebevoll eingerichteten Shops auch.


01.04.2012

Heimat backen




Für ein Franzbrötchen lasse ich fast alles stehen und liegen. Zu Hamburger Zeiten war es Grundnahrungsmittel Nummer eins. Nichts schöner, als durch den Hamburger Nieselregen mit dem klebrigen Stückchen zu stapfen.
Die ulimative Franzbrötchen - Formel lautet : Je klebriger und süßer, desto besser.
Schmerzlich vermisse ich sie im Süden. Alnatura und ein paar Bäckereien üben sich bereits in Franzbrötchen und solange sie noch nicht die Perfektion erreicht haben, bleibt nur eine Lösung: selbst machen.
Und dieses Wochenende war es soweit und selten bin ich so freudig erregt vor dem Backofen auf- und abgehüpft, während sich der Zimt-Zucker-Geruch in meiner Wohnung verbreitete. hmmmmm....




13.03.2012

New York-Style


Mein ganzes Leben habe ich ihn bisher gemieden und nun ist er also meine erster Post. Käse & Kuchen war rein kopftechnisch für mich nicht kombinierbar. (Und ja, ich weiß, Emmentaler, Bergkäse & Co. werde ich nie in einem Käsekuchen finden.)
Grund der Sinneswandlung: Ich bin abermals umgezogen & als unser Bohrer sich der Wand geschlagen geben musste, war mein Nachbar & sein Schlagbohrer die Rettung. Als Dankeschön gab es Nachbar´s Lieblingskäsekuchen.

Fein, dass ich es nun besser weiß und nun nachholen kann, was ich bis jetzt verpaßt habe!

Das Rezept für Käsekuchen No. 1 der amerikanischen Art ist ganz nach meinem Geschmack: unkompliziert & sorgt für mächtig Eindruck. Heerlijk!  Er ist fantastisch cremig, angenehm süß & innerhalb von einer dreiviertel Stunde fertig.
Macht was her bei wenig Aufwand - so wie ich es mag.
Gutes Gelingen!